Stromrechner

Gehören Sie auch zu den Verbrauchern, die sich am Jahresende über nachträgliche Forderungen Ihres Stromversorgers ärgern? Oder ist Ihnen kürzlich eine saftige Preiserhöhung ins Haus geflattert? Dann wird es höchste Zeit für einen Wechsel. Schließlich locken inzwischen Dutzende Anbieter mit günstigen Stromtarifen. Bevor Sie sich aber blind für einen Vertreter entscheiden, ist ein Strompreisvergleich angesagt. Dabei fehlen darf natürlich nicht der Stromrechner, mit dessen Hilfe sich schnell und einfach die Jahreskosten überschlagen lassen. Während einige Stromrechner sich mit wenigen Angaben zufriedengeben, fällt bei anderen die Zahl der Formularfelder etwas großzügiger aus. Was kein Fehler sein muss. Denn je genauer Sie ihre Daten zum Jahresverbrauch, dem Wohnort und ergänzende Informationen gestalten, umso genauer kann der Stromrechner einen Tarif auf Sie zuschneiden.

Stromrechner - was gehört zu den Must-have

Grundsätzlich sollte ein Stromrechner mindestens zwei Informationen verlangen. Einmal die Angabe des durchschnittlichen Jahresverbrauchs und auf der anderen Seite natürlich den Wohnort. Schließlich können sich Strompreise regional unterscheiden. Und auch die Wahl des Referenztarifs entscheidet sich an der Postleitzahl. Falls Sie ihren Stromverbrauch der letzten 12 Monate nicht auf die Kilowattstunde genau im Kopf haben, ist dies sicher kein Beinbruch. Schließlich reicht eine Schätzung aus, um den Trend wiederzugeben. Gesetzt den Fall, Sie wollen es wirklich genau wissen, reicht ein kurzer Blick auf die letzte Jahresendabrechnung.

Stromrechner - die Zahlen schwarz auf weiß

Wer schon einmal einen Stromrechner in eigener Sache bemüht hat, weiß, dass dessen Ergebnis nur bedingt aussagekräftig ist. Zwar zeigt er, wie groß das Einsparpotenzial beim Stromwechsel sein kann. Allerdings ist der Stromrechner nur so gut wie die eingegebenen Zahlen. Und hier liegt auch schon der erste Stolperstein. Wer sich den Stromverbrauch "schönrechnen" will, hat meist nicht viel davon. Besonders knappe Kalkulationen führen oft zum falschen Stromanbieter. Gerade Strompakete werden dann schnell teuer. Wollen Sie clever sparen, schlagen Sie auf ihren Jahresverbrauch einen geringen Prozentsatz auf. Und decken damit auch einen eventuellen Mehrverbrauch ab. Gleiches gilt für werdende Mütter und Väter. Nachwuchs sollte auch beim Stromrechner eine Rolle spielen.